Solar-Freibadheizung

Das Prinzip einer solaren Freibadheizung ist erstaunlich einfach. Spezielle AST-Solarmatten, bestehend aus zusammenhängenden Röhrchen, werden hierfür auf einer geeigneten Dachfläche verlegt und an Sammelrohre angeschlossen. Mittels einer Umwälzpumpe wird nun Wasser aus dem Schwimmbecken entnommen und durch die Solarmatten gepumpt. Die Sonne erwärmt das darin zirkulierende Wasser kostengünstig und effizient und sorgt für angenehm temperierten Badespaß!

In unseren Breitengraden scheint die Sonne mit einer Stärke von durchschnittlich 800 bis 1000 W/m2. Diese Sonnenenergie kann durch AST-Solarmatten unkompliziert zur kostengünstigen Beheizung Ihres Schwimmbades genutzt werden. 1 m2 Absorberfläche liefert in der Badesaison 250 bis 350 kWh Wärmeenergie. Bei Freibädern fällt das Solarenergieangebot besonders günstig mit dem Nutzungszeitraum zusammen, da das Schwimmbecken gleichsam als Wärmespeicher verwendet werden kann. Jede zu montierende Anlage wird den Anforderungen entsprechend berechnet und ausgelegt. Die Solarabsorberfläche lässt sich jeder Dachform und Dachgröße anpassen und fügt sich harmonisch in die Dacharchitektur ein. AST-Solarmatten verfügen mit 1,5 m2/m2 über die derzeit größte Absorberfläche am Markt. Durch das flexible Material (synthetischer Kautschuk) kann eine AST-Absorber-Anlage mehr Energie auf gleicher Fläche produzieren und ist somit auch für kleine Dachflächen rentabel.

Solar-Freibadheizung mit Wärmetauscher

Im Gegensatz zur klassischen Solar-Freibadheizung trennt ein System mit inkludiertem Wärmetauscher den Heizkreislauf von jenem des Schwimmbadwassers. Der Wärmetauscher überträgt dabei die in den Solarmatten entstandene Wärmeenergie an den separierten Schwimmwasser-Kreislauf. Während bei der klassischen Heizung das Badewasser direkt durch die Solarmatten gepumpt wird, kommt es bei einem System mit Wärmetauscher nie mit den Solarmatten in Berührung.

Solar-Freibadheizung mit Wärmepumpe

Wenn eine dauerhaft konstante Wassertemperatur gewünscht wird, ist der Einsatz einer solaren Schwimmbadheizung mit Wärmepumpe zu empfehlen. Diese Anlagenform bietet sich besonders für den Einsatz in Freibädern an, in welchen professioneller Schwimmsport betrieben wird, denn dort sollte das Badewasser stets wohltemperiert sein. Auch Heizungen für Hallenbäder werden gerne mit Wärmepumpen betrieben, um ein ganzjähriges Schwimmvergnügen bei angenehmen Wassertemperaturen zu gewährleisten.

Die Wärmepumpe bietet sich zudem immer als interessante Zusatzheizung an, da sie über einen COP > 4 verfügt. Das heißt, das Verhältnis von erzeugter Wärmeleistung zu eingesetzter Energie ist besonders gut.